Käsespätzle sind der Inbegriff süddeutscher Wohlfühlküche – eine Kombination aus handgeschabten Spätzle, geschmolzenem Käse und goldbraun gerösteten Zwiebeln. Dieses Gericht ist deftig, cremig und dabei so einfach zuzubereiten, dass es fast schon meditativ wirkt. Die Zutaten sind bodenständig, der Geschmack aber unvergleichlich. Der Duft nach frisch gebratenen Zwiebeln, geschmolzenem Käse und Butter erfüllt sofort die Küche und sorgt für pure Gemütlichkeit.
In diesem Käsespätzle Rezept zeige ich dir, wie du das traditionelle Gericht aus der Alpenregion perfekt hinbekommst – mit hausgemachten Spätzle, einer cremigen Käsemischung aus Bergkäse und Emmentaler und einer großzügigen Portion Röstzwiebeln. Der Trick: Die Spätzle werden schichtweise mit Käse vermengt, bis alles eine goldgelbe, deftig duftende Einheit bildet. Am Ende wartet ein Gericht, das sich irgendwo zwischen Soulfood und Alpenhütte bewegt – reichhaltig, sättigend und einfach köstlich.
Ergebnis
Ergibt etwa 4 Portionen cremige, käsige Käsespätzle – ideal als Hauptgericht oder als Beilage zu Braten und Salaten.
Was du brauchst (Küchenutensilien)
- Spätzlehobel oder Spätzlebrett mit Teigschaber
- Großer Topf mit Salzwasser
- Pfanne für die Zwiebeln
- Backofenfeste Auflaufform
- Schneebesen, Schüssel, Kochlöffel
Vorbereitung vor dem Start
- Den Käse grob reiben und in einer Schüssel bereitstellen.
- Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden.
- Butter und Mehl abwiegen, alle Zutaten für den Spätzleteig vorbereiten.
- Wasser im Topf zum Kochen bringen, leicht salzen.
Kerninformationen zum Rezept
Mittel
50 Minuten
4 Portionen
Deftig, käsig, traditionell
Was dich erwartet
Dich erwartet ein klassisches Käsespätzle-Erlebnis: goldene Spätzle, die in einer cremigen Käsemasse schmelzen, überzogen mit goldbraunen, leicht karamellisierten Zwiebeln. Der Geschmack ist herzhaft, die Konsistenz angenehm sämig, und die Aromen von Butter, Käse und Teig verschmelzen zu einem wärmenden Wohlfühlgericht. Serviert in einer gusseisernen Pfanne direkt aus dem Ofen – das ist Genuss pur.
Rezept – Käsespätzle
Unverträglichkeiten & Alternativen
| Allergen | Enthalten in | Alternative |
|---|---|---|
| Gluten | Mehl | Glutenfreies Mehl oder fertige glutenfreie Spätzle |
| Laktose | Käse, Butter | Laktosefreie Käse- und Buttervarianten |
| Eier | Spätzleteig | Vegane Ei-Alternativen (z. B. Kichererbsenmehl) |
Haltbarkeit & Aufbewahrung
Reste lassen sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahren. Beim Aufwärmen in der Pfanne etwas Butter oder Milch hinzufügen, damit die Käsespätzle wieder cremig werden. Auch das Einfrieren ist möglich – einfach portionsweise einfrieren und langsam auftauen.
Servieren & kombinieren
Am besten schmecken Käsespätzle mit einem frischen grünen Salat oder einem Gurkensalat mit Dill-Dressing. Wer es rustikal mag, serviert dazu Röstzwiebeln oder etwas Apfelmus als süßen Kontrast. Ein Glas Weißwein oder ein helles Bier rundet das Gericht perfekt ab.
Varianten & Ideen
- Mit Speck: Gebratene Speckwürfel zwischen den Schichten einfügen.
- Mit Kräutern: Fein gehackten Schnittlauch oder Petersilie unter den Käse mischen.
- Mit Röstzwiebeln: Statt gebratenen Zwiebeln knusprige Röstzwiebeln als Topping verwenden.
Tipps & Fehler vermeiden
Der Teig darf nicht zu flüssig sein – sonst zerreißen die Spätzle beim Hobeln. Verwende Käse mit Schmelzeigenschaften, sonst wird die Masse zäh. Die Zwiebeln sollten langsam karamellisieren, nicht schnell braten. Beim Überbacken nicht zu lange im Ofen lassen, damit der Käse cremig bleibt.
Fazit
Dieses Käsespätzle Rezept bringt alpine Küche direkt auf den Teller: cremig, würzig und mit jeder Menge geschmolzenem Käse. Mit etwas Geduld und guten Zutaten entsteht ein Gericht, das perfekt für gemütliche Abende, gesellige Runden oder als herzhafte Belohnung nach einem langen Tag ist. Deftig, ehrlich und einfach unwiderstehlich.





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