Ein Kürbisbrot ist der Inbegriff von herbstlichem Genuss. Saftig, aromatisch und leicht süßlich, überzeugt es durch seine leuchtende Farbe und den unverwechselbaren Geschmack von Kürbis. Ob zum Frühstück mit etwas Butter und Marmelade, als herzhafte Beilage zu Suppen und Eintöpfen oder als Snack zwischendurch – dieses Brot ist ein echter Allrounder.
Das Lecker und einfach: Kürbisbrot Rezept kombiniert pürierten Kürbis mit klassischen Brot-Zutaten wie Mehl, Hefe und Gewürzen. Die leichte Süße des Kürbisses harmoniert perfekt mit einer feinen Würze von Zimt und Muskat. Das Ergebnis ist ein Brot, das außen knusprig und innen wunderbar weich bleibt. Mit diesem Rezept erhältst du ein Brot für 1 Kastenform (ca. 12–14 Scheiben), das auch Einsteiger problemlos backen können.
Kerninformationen zum Rezept
SchwierigkeitsgradMittel
Vorbereitung25 Min
Backzeit50–55 Min
Menge1 Kastenform
BesonderheitHerbstlich & aromatisch
Was dich erwartet
Dich erwartet ein saftiges, weiches Brot mit leicht süßlichem Aroma und einer herrlich goldenen Krume. Das Kürbisbrot Rezept ist vielseitig und passt sowohl zu süßen als auch zu herzhaften Belägen. Außen knusprig, innen fluffig und mit einer angenehmen Würze – dieses Brot macht Lust auf Herbstküche und gemütliche Abende am Esstisch.
Rezept – Kürbisbrot
Nährwerte (ca. pro Scheibe)
Energie≈ 160 kcal
Eiweiß≈ 4 g
Kohlenhydrate≈ 30 g
davon Zucker≈ 6 g
Fett≈ 3 g
Ballaststoffe≈ 2 g
Salz≈ 0,6 g
Zutaten
Kürbis (z. B. Hokkaido): 300 g, gegart und püriert
Weizenmehl (Type 550): 400 g
Trockenhefe: 1 Päckchen (7 g)
Wasser: 100 ml, lauwarm
Milch: 50 ml, lauwarm
Zucker: 1 EL
Salz: 1 TL
Zimt: ½ TL
Muskat: 1 Prise
Butter: 30 g, geschmolzen
Zubereitung
Kürbis vorbereiten: Den Kürbis gründlich waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Anschließend in einem Topf mit etwas Wasser etwa 15 Minuten weich kochen. Das Fruchtfleisch abgießen und pürieren, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Achte darauf, dass der Kürbis nicht zu wässrig ist – sollte er zu feucht wirken, kannst du ihn kurz in einem Sieb abtropfen lassen. So erhält der Teig später die richtige Konsistenz.
Teig ansetzen: Mehl, Trockenhefe, Zucker, Salz, Zimt und Muskat in einer großen Schüssel vermischen. Das lauwarme Wasser und die Milch hinzugeben und mit dem Kürbispüree sowie der geschmolzenen Butter verrühren. Beginne mit einem Holzlöffel und arbeite dich dann mit den Händen vor, bis ein homogener, leicht klebriger Teig entsteht. Falls der Teig zu fest wirkt, kannst du esslöffelweise Wasser nachgeben.
Teig kneten: Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mindestens 8–10 Minuten kräftig durchkneten. Dabei wird der Teig geschmeidig und erhält eine elastische Struktur. Achte darauf, den Teig nicht mit zu viel Mehl zu bestäuben – er darf ruhig leicht feucht sein, solange er nicht klebt. Gut gekneteter Teig ist weich, glatt und lässt sich zu einer Kugel formen, die langsam zurückfedert, wenn du mit dem Finger hineindrückst.
Teig gehen lassen: Die Teigkugel in eine leicht geölte Schüssel legen und mit einem feuchten Tuch abdecken. An einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Vermeide Zugluft, da sie die Gehzeit verlängern kann. Ein kleiner Tipp: Der Backofen kann leicht angewärmt (ca. 30 °C) als Gärraum dienen.
Brot formen: Nach dem Gehen den Teig auf die Arbeitsfläche geben und vorsichtig entgasen, indem du ihn einmal flachdrückst. Anschließend zu einem länglichen Laib oder passend zur Kastenform formen. Die Oberfläche glattstreichen und den Teig nochmals 20 Minuten zugedeckt ruhen lassen. So entspannen sich die Kleberstrukturen, und das Brot geht im Ofen gleichmäßig auf.
Backen: Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform leicht einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig hineingeben und im unteren Drittel des Ofens 50–55 Minuten goldbraun backen. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Lasse es danach auf einem Gitter vollständig abkühlen, bevor du es anschneidest – so bleibt die Krume saftig und stabil.
Noch ein Tipp: Für eine besonders aromatische Note kannst du den Kürbis vor dem Pürieren im Ofen rösten, statt ihn zu kochen. Dadurch entwickelt sich ein intensiverer, leicht karamellisierter Geschmack.
Unverträglichkeiten & Alternativen
Hinweis
Kommt vor in
Alternative
Gluten
Weizenmehl
Glutenfreies Mehl (z. B. Buchweizen oder Reismehl)
Laktose
Milch, Butter
Pflanzendrink und Margarine
Haltbarkeit & Aufbewahrung
Kürbisbrot bleibt in einem Brotkasten oder gut eingewickelt bei Zimmertemperatur 2–3 Tage frisch. Für eine längere Haltbarkeit kannst du es in Scheiben schneiden und einfrieren. Zum Auftauen einfach kurz toasten oder im Ofen erwärmen. So schmeckt es fast wie frisch gebacken.
Das Kürbisbrot passt hervorragend zu süßen Belägen wie Marmelade, Honig oder Nussbutter. Ebenso macht es sich perfekt als Beilage zu Suppen, besonders Kürbis- oder Linsensuppe. Für ein herzhaftes Frühstück kannst du es mit Käse oder Aufstrich servieren. Auch geröstet und mit etwas Olivenöl beträufelt ist es ein Genuss. Kombiniere es mit herbstlichen Getränken wie Apfelmost oder Tee, um den saisonalen Charakter zu unterstreichen.
Varianten & Ideen
Süße Variante: Mit Rosinen, Cranberries oder gehackten Nüssen im Teig.
Herzhaft: Mit Kürbiskernen bestreuen oder einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen.
Gewürze: Statt Zimt und Muskat auch Ingwer oder Kardamom ausprobieren.
Tipps & Fehler, die du vermeiden solltest
Das Kürbispüree gut abtropfen lassen, damit der Teig nicht zu feucht wird.
Den Teig ausreichend lange kneten, damit er elastisch und locker wird.
Das Brot vollständig auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird, um eine kompakte Krume zu vermeiden.
Fazit
Dieses Kürbisbrot Rezept ist einfach, aromatisch und vielseitig. Mit seiner goldenen Farbe und der weichen, saftigen Krume bringt es den Herbst direkt auf den Tisch. Es ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Bäcker geeignet und lässt sich nach Belieben variieren. Ob süß oder herzhaft serviert – Kürbisbrot ist ein echter Genuss, der immer wieder begeistert.
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