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Marmorkuchen gehört zu den größten Klassikern der deutschen Backtradition – ein Kuchen, der Kindheitserinnerungen weckt, nach Wochenenden mit Familie schmeckt und bei jedem Anlass passt. Der Kontrast aus hellem, vanilligem Rührteig und dunkler, kräftig schokoladiger Masse erzeugt nicht nur den typischen Marmoreffekt, sondern auch ein Geschmackserlebnis, das wunderbar harmonisch ist: weich, saftig und angenehm süß, ohne schwer zu wirken. Die leichte Bitternote des Kakaos balanciert den hellen Teig perfekt aus, sodass jeder Bissen ein kleines Highlight ist. Dieses Marmorkuchen Rezept zeigt dir Schritt für Schritt, wie du diesen Kuchen besonders saftig und luftig bekommst. Du lernst, weshalb Butter und Zucker wirklich gründlich cremig geschlagen werden müssen, wie lange du den Teig rühren solltest und wie du vermeidest, dass der Kuchen trocken wird oder der Kakaoteig zu fest wird. Außerdem erfährst du, wie du den Marmoreffekt gleichmäßig und attraktiv hinbekommst, welche Backzeit optimal ist und wie der Kuchen schön aufgeht, ohne Risse oder Einsacken.

Ergebnis

Ergibt 1 Marmorkuchen aus einer Gugelhupf- oder Kastenform – ausreichend für ca. 12–16 Stücke.

Was du brauchst (Küchenutensilien)

  • Gugelhupf- oder Kastenform
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Rührschüsseln
  • Sieb für Mehl
  • Teigschaber

Vorbereitung vor dem Start

  • Alle Zutaten auf Raumtemperatur bringen.
  • Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Backform einfetten und mit Mehl ausstreuen.
  • Butter weich werden lassen.

Kerninformationen zum Rezept

Schwierigkeitsgrad Einfach
Zubereitung 25 Minuten
Backzeit 55–65 Minuten
Portionen 12–16 Stücke

Was dich erwartet

Ein zarter, fluffiger Marmorkuchen mit harmonischer Süße, deutlich sichtbarer Marmorierung und zartem Schokoladenaroma. Der Kuchen bleibt lange frisch und eignet sich perfekt zum Kaffee, für Gäste oder als schneller Lieblingskuchen für zwischendurch.

Rezept – Marmorkuchen

Nährwerte (pro Stück, ca.)

Energie≈ 330 kcal
Eiweiß≈ 5 g
Kohlenhydrate≈ 38 g
Fett≈ 17 g
Ballaststoffe≈ 1 g
Salz≈ 0.25 g

Zutaten

    • Butter: 250 g weich
    • Zucker: 200 g
    • Eier: 4 Stück
    • Mehl: 350 g
    • Backpulver: 1 Päckchen
    • Vanilleextrakt: 1 TL
    • Milch: 80 ml
  • Für den dunklen Teig:
  • Kakaopulver: 3 EL
  • Milch: 2–3 EL
  • Zucker: 1 EL

Zubereitung

  1. Butter und Zucker cremig schlagen: Die weiche Butter mit dem Zucker mindestens 5 Minuten aufschlagen, bis die Masse hellgelb, fluffig und fast schaumig wird. Dieser Schritt ist entscheidend für die spätere Lockerheit des Kuchens. Je länger gerührt wird, desto mehr Luft gelangt in den Teig – und desto saftiger wird der Marmorkuchen.
  2. Eier einzeln unterrühren: Die Eier nacheinander zugeben und jedes Ei etwa 30 Sekunden einarbeiten. Die Masse sollte glatt und homogen sein. Wenn der Teig leicht glänzt und weich ist, ist alles perfekt vermischt.
  3. Trockene Zutaten mischen: Mehl und Backpulver sieben, damit keine Klümpchen entstehen. Die trockenen Zutaten auf die Butter-Ei-Masse geben und nur kurz einrühren. Nicht zu lange rühren, damit der Teig nicht zäh wird.
  4. Hellen Teig glattrühren: Vanille und Milch einarbeiten. Der Teig sollte cremig und schwer vom Löffel fallen – nicht zu flüssig, nicht zu fest.
  5. Dunklen Teig herstellen: Ein Drittel des hellen Teigs abnehmen. Kakao, zusätzlichen Zucker und Milch einrühren. Der dunkle Teig wird etwas dichter und glänzt leicht – perfekt für schöne Marmorierungen.
  6. Teige marmorieren: Abwechselnd hellen und dunklen Teig in die Form schichten. Mit einer Gabel spiralförmig durchziehen. Nicht zu oft rühren – sonst vermischen sich die Teige zu stark.
  7. Backen: Bei 170 °C ca. 55–65 Minuten backen. Der Kuchen geht gleichmäßig auf und bekommt eine leicht gebräunte Oberfläche. Stäbchenprobe machen – wenn kein Teig mehr klebt, ist er fertig.
  8. Auskühlen lassen: Kuchen vollständig auskühlen lassen, damit er nicht reißt. Danach aus der Form lösen und genießen.
Noch ein Tipp: Mit 1–2 EL Sahne im Teig wird der Marmorkuchen besonders saftig und bleibt länger frisch.

Unverträglichkeiten & Alternativen

Allergen Enthalten in Alternative
Gluten Weizenmehl Glutenfreies Mehl + 1 TL Flohsamenschalen
Laktose Butter, Milch Pflanzenmargarine & Pflanzenmilch
Eier Teig Apfelmus oder Sojamehl-Ei

Haltbarkeit & Aufbewahrung

Marmorkuchen hält sich 3–4 Tage gut verpackt und bleibt saftig. Er eignet sich auch wunderbar zum Einfrieren: in Scheiben geschnitten einfrieren und bei Bedarf kurz aufbacken.

Servieren & kombinieren

Der Kuchen ist ideal zu Kaffee oder Kakao, aber auch als Dessert mit Vanillesoße oder einer Kugel Eis. Für Gäste kann er mit Puderzucker, Schokoglasur oder Mandelsplittern serviert werden. Einige lieben ihn sogar leicht warm – direkt nach dem Backen schmeckt er besonders vollmundig.

Varianten & Ideen

  • Mit Schokostückchen im dunklen Teig
  • Zitronengras für frische Noten im hellen Teig
  • Mit Nüssen oder Mandeln
  • Marble Cake mit Espresso im dunklen Teig

Tipps & Fehler vermeiden

Butter wirklich lange schaumig rühren – sonst wird der Kuchen zu dicht. Teig nicht zu lange rühren, wenn Mehl drin ist. Backform gut einfetten. Stäbchenprobe unbedingt machen.

Fazit

Dieses Marmorkuchen Rezept liefert einen wunderbar saftigen, klassisch marmorierten Kuchen, der leicht gelingt und immer beeindruckt. Perfekt für Anfänger und Profis – ein zeitloser Genuss.
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