Schnitzel „Wiener Art“ gehört zu den großen Klassikern der österreichischen und deutschen Küche – ein Gericht, das seit Generationen geliebt wird. Entscheidend ist die Kombination aus zart geklopftem Fleisch, einer locker-luftigen Panade und dem perfekten Ausbacken in reichlich heißem Fett. Wenn alles richtig gemacht wird, wellt sich die Panade leicht vom Fleisch ab, bleibt goldgelb und unglaublich knusprig, während das Innere saftig und aromatisch bleibt. Dieses Gericht ist einfach in der Zutatenliste, aber anspruchsvoll in der Technik – genau das macht es zu einem echten Highlight.
In diesem ausführlichen Schnitzel Wiener Art Rezept erfährst du Schritt für Schritt, wie dir dieser Klassiker perfekt gelingt, egal ob mit Kalb (traditionell) oder Schwein (beliebte deutsche Variante). Wir gehen auf die richtige Fleischwahl, die ideale Panierung, die optimale Temperatur und hilfreiche Techniken ein, damit dein Schnitzel außen knuspert und innen butterzart bleibt. Dazu erhältst du vielseitige Serviervorschläge, Tipps zur Aufbewahrung und viele Variationsideen – so wirst du garantiert Meister deiner eigenen Schnitzelküche!
Ergebnis
Ergibt etwa 4 große Portionen knuspriges Schnitzel Wiener Art – perfekt für ein Familienessen oder besondere Anlässe.
Was du brauchst (Küchenutensilien)
- Fleischklopfer (oder schwere Pfanne)
- 3 tiefe Teller für die Panierstraße
- Große Pfanne (am besten Edelstahl)
- Zange oder Pfannenwender
- Küchenpapier
- Schneidbrett & scharfes Messer
Vorbereitung vor dem Start
- Fleisch trocken tupfen und gleichmäßig flach klopfen.
- Panierstraße vorbereiten: Mehl, Eier, Semmelbrösel bereitstellen.
- Pfanne mit ausreichend Fett füllen (mind. 2–3 cm hoch).
- Zitrone waschen und in Spalten schneiden.
- Beilagen vorbereiten (Kartoffelsalat, Gurkensalat o. Ä.).
Kerninformationen zum Rezept
Mittel
35–40 Minuten
4 Portionen
Extra knusprige Panade
Was dich erwartet
Dich erwartet ein goldgelb ausgebackenes Schnitzel Wiener Art mit einer hauchdünnen, knusprigen und gleichzeitig luftigen Panade, die sich beim Anheben leicht vom zarten Fleisch abhebt. Schon beim ersten Bissen spürst du das typisch knackige Geräusch der perfekt ausgebackenen Panierung, gefolgt von der Saftigkeit des Fleisches. Der Geschmack ist mild, feinwürzig, buttrig und traditionell – das ideale Sonntagsgericht für Groß und Klein. Zusammen mit Kartoffelsalat, Bratkartoffeln oder einer frischen Zitronenspalte entsteht ein echtes Wohlfühlessen.
Rezept – Schnitzel „Wiener Art“
Unverträglichkeiten & Alternativen
| Allergen | Enthalten in | Alternative |
|---|---|---|
| Gluten | Semmelbrösel, Mehl | Glutenfreie Brösel & Mehl |
| Eier | Panierstation | Pflanzliche Ei-Alternativen |
| Milch (wenn Butterschmalz) | Butterschmalz | Pflanzenöl verwenden |
Haltbarkeit & Aufbewahrung
Frisch schmeckt Schnitzel am besten, doch du kannst es 1–2 Tage im Kühlschrank lagern. Beim Aufwärmen im Ofen bei 160 °C bleiben Panade und Fleisch am knusprigsten. Einfrieren ist möglich – am besten fertig ausgebacken, dann langsam im Ofen erhitzen.
Servieren & kombinieren
Traditionell serviert man Schnitzel Wiener Art mit Zitronenspalten, Petersilie und einem frischen Kartoffelsalat. Alternativ passen Pommes, Bratkartoffeln, Gurkensalat oder Preiselbeeren dazu. Ein helles Bier oder ein trockener Weißwein wie Grüner Veltliner rundet das Essen perfekt ab.
Varianten & Ideen
- Kalbschnitzel (klassisch): Zarter, feiner Geschmack, die traditionelle Variante.
- Schweineschnitzel: Preiswerter, kräftigere Note.
- Kräuterpanade: Fein gehackte Petersilie in die Brösel mischen.
- Pikant: Etwas Paprikapulver in die Eier geben.
Tipps & Fehler vermeiden
Die Pfanne nicht überladen – die Temperatur würde sinken und die Panade wird fettig. Nicht mit zu niedriger Temperatur ausbacken. Semmelbrösel nie andrücken. Und das Schnitzel immer sofort servieren, damit es maximal knusprig bleibt.
Fazit
Dieses Schnitzel Wiener Art Rezept zeigt dir, wie du den geliebten Klassiker perfekt hinbekommst: zartes Fleisch, goldknusprige Panade und ein vollmundiger Geschmack. Mit guten Zutaten und den richtigen Techniken wird daraus ein Gericht, das immer begeistert – ob am Sonntagstisch, bei Gästen oder einfach als genussvoller Moment im Alltag.




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